Ein führendes deutsches Telekommunikationsunternehmen wollte den Nachhaltigkeitsfußabdruck seiner IT-Landschaft transparent und für tägliche Entscheidungen nutzbar machen. Gemeinsam schufen der Kunde und ITM eine Alfabet-basierte Grundlage, die Energie- und Emissionsdaten mit Applikationen, Infrastruktur und der Enterprise Architecture verbindet.
01 Ausgangslage
Verteilte Daten in eine belastbare Steuerungssicht überführen
Relevante Daten waren in verschiedenen Teilen der Organisation vorhanden. Eine konsolidierte Sicht über Applikationen und Infrastruktur fehlte jedoch. Die Effizienz von Hardware und Software ließ sich nur schwer vergleichen. Besonders verbrauchsintensive Assets waren nicht ohne Weiteres erkennbar.
Das Ziel ging über ein einzelnes Dashboard weit hinaus. Das Unternehmen benötigte eine verlässliche Grundlage, um IT-bezogene CO₂-Emissionen und Energieverbräuche zu verstehen. Zugleich sollten die Datenabdeckung und das ESG-Reporting verbessert werden.
Dieselbe Grundlage sollte Nachhaltigkeit auch in Architektur- und Portfolioentscheidungen verankern. Dafür mussten Umweltdaten mit den Applikationen, Infrastrukturen und Verantwortlichkeiten verbunden werden, die den IT-Fußabdruck prägen.
02 Vorgehen
Die Lösung an Geschäftsfragen ausrichten
Mit den Entscheidungsfragen beginnen
IT- und Nachhaltigkeitsverantwortliche benötigten unterschiedliche Sichten auf denselben Fußabdruck. ITM klärte zuerst, welche Entscheidungen die gemeinsame Datenbasis unterstützen sollte. Diese Fragen bestimmten das Modell, die Integrationen und die Reports.
Nachhaltigkeitsdaten mit der Architektur verbinden
Bizzdesign Alfabet bildet die Architektur- und Analyseschicht. Daten aus Quellsystemen werden über ADIF importiert und mit Infrastruktur- und Applikationsobjekten des Unternehmens verknüpft. Monatliche Indikatoren verbinden CO₂e und Energieverbrauch mit dem relevanten technischen und fachlichen Kontext.
Berechnungen und Datenqualität nachvollziehbar machen
Infrastrukturemissionen lassen sich entlang der Architektur bis zu Applikationen und Geschäftsdomänen aggregieren. Definierte Regeln verteilen die Werte gemeinsam genutzter Ressourcen. Monatliche Zeitreihen schaffen die nötige historische Sicht. Datenqualitätsregeln zeigen fehlende Werte und unklare Verantwortlichkeiten.
Reporting auf konkrete Maßnahmen ausrichten
Management-Sichten verbinden Emissionstrends, Schwerpunkte, Architekturkontext und Datenvollständigkeit. Sie zeigen auch gering ausgelastete Assets mit relevantem Fußabdruck. Transformationsinitiativen lassen sich anschließend nach Kosten und erwarteter CO₂-Reduktion vergleichen.
Das Ergebnis ist kein isolierter Nachhaltigkeitsreport. Es sind Nachhaltigkeitsinformationen im Kontext der Architekturentscheidungen, die den IT-Fußabdruck beeinflussen.
03 Ergebnis
Eine geregelte Grundlage für kontinuierliche Verbesserung
Das Unternehmen verfügt nun über eine geregelte Grundlage für IT-Sustainability-Management in Alfabet. Sie verbindet Nachhaltigkeits-KPIs mit Architekturkontext, Quelldaten, Verantwortung und Reporting.
Das Projekt stellt ein Dashboard nicht als Beleg für bereits gesunkene Emissionen dar. Es schafft die Voraussetzungen für kontinuierliche Verbesserung: nachvollziehbare Daten, konsistente Berechnungen, sichtbare Lücken und eine Möglichkeit, Veränderungen über die Zeit zu messen.
Auf dieser Basis kann das Unternehmen Prioritäten erkennen, Transformationsoptionen bewerten und künftiges Nachhaltigkeits- und Compliance-Reporting stärken.
IT Sustainability ist einer der Anwendungsfälle, die wir in Bizzdesign Alfabet umsetzen. Entdecken Sie unsere Alfabet-Kompetenzen oder sprechen Sie mit uns über Ihre Anforderungen.